Colunistas

23/11/2017

Von Mann und Frau - Eckhard Ernst Kupfer*

Bis vor wenigen Jahrzehnten war es selbstverständlich, dass man bei der Geschlechterbeurteilung zwischen Mann und Frau unterschied. Jede Person hatte ihre Aufgabe und Funktion in der Gesellschaft.

Sicher gab es immer schon Ausnahmen von diesem sozialen und biologischen Rahmen. Aber diese Menschen waren Randerscheinungen und passten sich entweder der Mann/Frau-Gruppierung an, oder wurden ausgegrenzt. In der Menschheitsgeschichte tauchen solche “Zwitterwesen” immer wieder auf und wurden bis in die 1970er Jahre selbst von staatlichen Gesetzen als “Nicht normale Menschen” bezeichnet, denn normal ist was der Norm entspricht und diese Norm ist das Mehrheitsverhalten einer Gesellschaft.

Da wir uns aber in den letzten Jahrzehnten in einer gewissen Auflösung dieser Normen befinden, wagten sich auch immer mehr die biologischen Minderheiten aus der Reserve heraus. Das war für einen gewissen Teil dieser Menschen äußerst wichtig, denn sie mussten sich verstellen, ihre wirkliche Natur kaschieren und lebten unter ständiger sozialer Repression. Dass die Öffentlichkeit in westlichen Ländern damit nun toleranter und offener umgeht ist eine große Errungenschaft und verdient vollen Respekt.

Doch damit ist es offensichtlich nicht genug. Teile dieser Minderheiten benützen nun ihre errungene Freiheit und versuchen der Mehrheit ihre Sprachdiktion und Gesetze aufzudrängen, die ihrem Minderheitenstatus nicht entsprechen und für die Gesellschaft nicht unbedingt von Vorteil ist.

In einer Demokratie herrscht nun einmal die Mehrheit und toleriert eine Minderheit, nicht unbedingt umgekehrt. Wenn es also Bestrebungen gibt, die die Begriffe Mann und Frau, deren Funktion und Wert in der Gesellschaft in Frage stellen und vorschlagen, dass selbst in Gesetzen nur über “Gender” gesprochen wird um die vielfältigen Minderheiten nicht zu diskriminieren, dann wäre das ein Umkehr der Werte und sicher nicht zu tolerieren.

Deshalb sollten wir auch weiterhin nach dem Grundsatz leben:” Jeder kann nach seiner Fasson selig werden, solange er den anderen achtet”.

*Eckhard Ernst Kupfer ist deutscher Journalist, Direktor des Martius-Staden-Instituts in São Paulo, Herausgeber der Jahrbücher des Instituts, Mitautor von “Fünf Jahrhunderte deutsch-brasilianische Beziehungen”, Kommentator der Radiosendung AHAI – Die deutsche Stunde der Gemeinden > Block 05 und Kolumnist bei www.brasilalemanha.com.br – Notícias.

E-Mail: ekupfer@martiusstaden.org.br



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