Friedensgebet / Oração pela paz – Lissi Bender* – lissi@unisc.br

Das Jahr 2012 geht zu Neige und 2013 steht vor der Tür. Zu dieser Jahreszeit bringe ich Euch, ein sehr beliebtes Gebete des Christentums, das Friedensgebet. Bekannt ist es schon hundert Jahre lang. 1912 stand es zum ersten Mal in einer französischen Zeitschrift. Man weiß nicht wer der Autor ist,  aber vermutlich stammt er aus der französischen christlichen Tradition, denn aus dem Latein oder mittelalterlichen Italienisch ist keine Version bekannt. Das Gebet drückt einen tiefen Friedenswunsch aus, und das zu einer Zeit in der die Menschen in Europa kurz vor dem ersten Weltkrieg lebten.


O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens, dass ich Liebe übe, wo man sich hasst, dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt, dass ich verbinde, wo Streit ist, dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht, dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt, dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält, dass ich dein Licht anzünde, wo Finsternis regiert, dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

O Herr, lass mich trachten:
nicht nur, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste,
nicht nur, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe,
nicht nur, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe,
denn wer da hingibt, der empfängt,
wer sich selbst vergisst, der findet,
wer verzeiht, dem wird verziehen,
und wer da stirbt, der erwacht zum ewigen Leben! AMEN.

Mit diesem Gebet wünsche ich Euch, liebe Leserinnen und Leser ein gesegnetes neues Jahr mit Frieden im Herzen.

2012 está se despedindo e 2013 espreita pelos umbrais. Para este tempo especial trago-lhes a mundialmente conhecida Oração da Paz:


Senhor! Faze de mim instrumento de tua paz. Que eu promova amor onde houver ódio; que eu promova o perdão, onde houver ofensa; que eu promova união, onde houver desavenças; que eu diga a verdade, onde reina o equívoco; que eu leve a fé, onde a dúvida oprime; que eu desperte a esperança, onde o desespero atormenta; que eu acenda a tua luz, onde reinam trevas; que eu promova alegria, onde vive a tristeza.


Ó Mestre, faze com que eu ambicione:
não apenas ser consolado, mas que eu console;
não apenas ser compreendido, mas que eu compreenda;
não apenas ser amado, mas que eu ame.
Pois quem dá, receberá; quem se esquece de si mesmo, encontrará; quem perdoa, será perdoado e quem falece, despertará para a vida eterna. AMÉM.

Com esta oração desejo a todos um abençoado novo ano com muita paz no coração.

Lissi Bender é docente da UNISC- Universidade de Santa Cruz do Sul, RS, comentarista do programa radiofônico bilíngue AHAI e colunista do portal www.brasilalemanha.com.br.
Contato: lissi@unisc.br


 

Deixe um comentário

O seu endereço de e-mail não será publicado. Campos obrigatórios são marcados com *