Colunistas

05/05/2015

E-Mobilität - von Henning Fülbier*

Das Auto von heute hat keine Zukunft mehr. Unsere Enkel und Urenkel werden einmal den Kopf über uns schütteln. Wie konnten wir nur glauben, dass die beste Lösung, um von hier nach dort zu gelangen, die Fahrt in einer rollenden Blechkiste ist?

Ein Benzin- oder Dieselfahrzeug verbraucht nicht nur die knappen Rohstoffressourcen und schädigt unsere Gesundheit und die Umwelt, sondern steht auch 90 % der Zeit nutzlos in der Garage oder im Stau.

In Deutschland glaubt man, dass die Zukunft der Fortbewegung der E-Mobilität gehört. Schon heute gibt es 29 verschiedene Modelle von Elektroautos auf dem Markt, in 8 Jahren werden sie einen Marktanteil von 10 % haben.

Elektroautos sind aber leider immer noch zu teuer. Das wird sich ändern, wenn auch große Firmen anfangen, ihre Benzinflotte durch E-Autos zu ersetzen. Durch Steuervergünstigungen könnte man einen zusätzlichen Kaufanreiz schaffen. Die Zahl der Kilometer, die man fahren kann, bis der Strom verbraucht ist, wird sich in den nächsten Jahren durch bessere Batterien deutlich erhöhen.

Auch im öffentlichen Verkehr gibt es interessante Innovationen. In Berlin wird in diesem Sommer eine Buslinie eröffnet, auf der ausschließlich E-Busse verkehren. Sie werden an der Endhaltestelle mit Hilfe einer Bodenplatte, auf der der Omnibus hält, automatisch aufgeladen. Das funktioniert berührungslos und ähnlich wie bei einer elektrischen Zahnbürste.

Eine der wichtigsten Erfindungen der letzten Jahre sind sog. Pedelecs. Das sind Fahrräder, die einen Elektromotor zur Unterstützung haben. Mittlerweile gibt es über 2 Millionen auf der Straße, und es werden ständig mehr, weil man damit schnell und umweltfreundlich durch den Verkehr kommt.

Die Zukunft, das ist keine Frage, gehört ganz sicher Verkehrmitteln, welche Ressourcen und Umwelt schonen.

*Henning Fülbier war neun Jahre lang beauftragter Sprachberater der deutschen Bundesregirerung bei Schulen mit Deutschuntericht in Rio Grande do Sul und Santa Catarina, mit Sitz in in Porto Alegre, Süd-Brasilien,  und ist heute u. a. Korrespondent BrasilAlemanha in Berlin und dortiger Beobachter und Kommentator bei unserer Radiosendung AHAI - Die deutsche Stunde der Gemeinden.



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