Colunistas

06/05/2015

Der gläserne Mensch - von Eckhard Ernst Kupfer*

Sie erleben es täglich, wann immer sie ein Formular ausfüllen, sich an einem Empfang anmelden, etwas gegen Rechnung einkaufen wollen, immer wird ihre Steuernummer verlangt. Haben Sie schon einmal überlegt, was damit angefangen wird?

Schließlich ist diese Nummer der Schlüssel zu ihrer finanziellen und statistischen Persönlichkeit. Ich bin sicher, bisher hat noch kaum jemand darüber nachgedacht was für Konsequenzen diese freiwillige, großzügige Weitergabe ihrer finanz-statistischen Nummer haben kann. Wir waren sehr sorglos, denn ein Großteil von uns kommt noch aus dem Papierzeitalter.

Doch das ist lange vorbei. Allerspätestens seit die USA nach dem 11. September 2001 ihre NSA aufgebaut hat, wurde die elektronische Überwachung, die George Orwell schon in seinem Roman 1984 im Jahr 1949 beschrieb, Realität. Heute hat diese Superbehörde Zugang zu jedem und zu jeder Information, seien es e-mails, facebook, LinkIn, Instragam, whatsup oder einfache SMS-Mitteilungen. Was immer sie herausfischen und untersuchen wollen der Zugang ist möglich. Aber es kommt noch schlimmer, die Suchmaschinen sind heute bereits so programmiert, dass sie alle Daten und Zugänge die Sie mit ihrem Computer benützen, speichern, auswerten und über sie ein Profil anlegen. Suchen sie einmal ein Reiseziel, ein bestimmtes handy oder Auto, das wird sofort registriert und sie erhalten wochenlang alle damit zusammenhängenden Angebote. Geben Sie ja nichts zu persönliches oder zu intimes ein, es wird sofort erfasst, sie sind registriert und eine ganze Menge Institutionen, Verkäufer oder amtliche Stellen kann dies auswerten.

Wir sind gläsern geworden. Damit wird aber unsere so viel gepriesene Freiheit immer mehr eingeschränkt, es gibt immer jemand der über den anderen Bescheid weiß. Solange man sich nichts zu schulden kommen lässt, könnte es einem egal sein, aber so mancher hat ein Geheimnis, das er lieber für sich behalten will, dann hilft nur eins, sich in vier Wände einschließen, alle Geräte abschalten und überprüfen, dass keine geheimen Kameras vorhanden sind. Dann, ja dann ist man noch für sich allein und sicher.

Sie erleben es täglich, wann immer sie ein Formular ausfüllen, sich an einem Empfang anmelden, etwas gegen Rechnung einkaufen wollen, immer wird ihre Steuernummer verlangt. Haben Sie schon einmal überlegt, was damit angefangen wird? Schließlich ist diese Nummer der Schlüssel zu ihrer finanziellen und statistischen Persönlichkeit. Ich bin sicher, bisher hat noch kaum jemand darüber nachgedacht was für Konsequenzen diese freiwillige, großzügige Weitergabe ihrer finanz-statistischen Nummer haben kann. Wir waren sehr sorglos, denn ein Großteil von uns kommt noch aus dem Papierzeitalter.

Doch das ist lange vorbei. Allerspätestens seit die USA nach dem 11. September 2001 ihre NSA aufgebaut hat, wurde die elektronische Überwachung, die George Orwell schon in seinem Roman 1984 im Jahr 1949 beschrieb, Realität. Heute hat diese Superbehörde Zugang zu jedem und zu jeder Information, seien es e-mails, facebook, LinkIn, Instragam, whatsup oder einfache SMS-Mitteilungen. Was immer sie herausfischen und untersuchen wollen der Zugang ist möglich. Aber es kommt noch schlimmer, die Suchmaschinen sind heute bereits so programmiert, dass sie alle Daten und Zugänge die Sie mit ihrem Computer benützen, speichern, auswerten und über sie ein Profil anlegen. Suchen sie einmal ein Reiseziel, ein bestimmtes handy oder Auto, das wird sofort registriert und sie erhalten wochenlang alle damit zusammenhängenden Angebote. Geben Sie ja nichts zu persönliches oder zu intimes ein, es wird sofort erfasst, sie sind registriert und eine ganze Menge Institutionen, Verkäufer oder amtliche Stellen kann dies auswerten.

Wir sind gläsern geworden. Damit wird aber unsere so viel gepriesene Freiheit immer mehr eingeschränkt, es gibt immer jemand der über den anderen Bescheid weiß. Solange man sich nichts zu schulden kommen lässt, könnte es einem egal sein, aber so mancher hat ein Geheimnis, das er lieber für sich behalten will, dann hilft nur eins, sich in vier Wände einschließen, alle Geräte abschalten und überprüfen, dass keine geheimen Kameras vorhanden sind. Dann, ja dann ist man noch für sich allein und sicher.

*Eckhard Ernst Kupfer ist der Direktor des Martius-Staden-Instituts in São Paulo und Kommentator bei der wöchentlichen Radiosendung AHAI - Die deutsche Stunde der Gemeinden in RS, SC und PR.



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