Colunistas

19/08/2013

Bienensterben - von Henning Fülbier*

   Radiosendung AHAI Nr. 994 - Kommentar Nr. 121

 

 

 

Liebe Hörerinnen und Hörer,

 

schon seit einiger Zeit wird nicht nur in Europa und den USA, sondern auch in Brasilien ein besorgniserregendes Bienensterben beobachtet. So ist z.B. in Santa Catarina in den letzten Jahren ein Rückgang von 40 % Prozent der Bienenvölker zu verzeichnen. Das hat gewaltige Folgen für die dort ansässigen Obstplantagen. Auch in Deutschland ist schon rund ein Viertel der Bestände an Honig- und Wildbienen verloren, in den USA spricht man von Verlusten bis zu 40 %.

 

Als Ursache werden nicht nur die klimatischen Veränderungen, sondern insbesondere die massenhafte Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, von Mitteln gegen Pilzkrankheiten und gegen Insektenbefall in der modernen industriellen Landwirtschaft genannt. Unkrautvernichtungsmittel zerstören beispielsweise die Pflanzenvielfalt und lassen auf den Feldern ökologische Wüsten entstehen. Die Bienen finden nicht mehr genügend Nahrung, werden anfällig für Krankheiten und Parasiten.

 

Das Bienensterben hat gravierende Auswirkungen: Bienen werden nicht nur für die Honigproduktion und für das in Brasilien so weit verbreitete Própolis benötigt, nein, ein Drittel unserer Nutzpflanzen, also Obst, Gemüse und Futterpflanzen, sind auf die Bestäubung durch Bienen unmittelbar angewiesen. Wenn hier nicht gehandelt wird, entsteht ein immenser Schaden für die Landwirtschaft.

 

In der Europäischen Union hat man sich im Mai diesen Jahres zwar dazu durchgerungen, drei der gefährlichsten Pflanzengifte zu verbieten, jedoch ist dieser Schritt unzureichend, weil er nur an einer von vielen Ursachen ansetzt.

 

Dabei hat die biologische Landwirtschaft längst bewiesen, dass ein erfolgreicher Landbau möglich ist, und das ohne Ernteausfälle durch Schädlinge und ohne Bienensterben.

 

Mit den besten Grüßen aus Berlin,

Henning Fülbier



*Henning Fülbier war neun Jahre lang zuständig für die Fachberatung Deutsch in brasilianischen Gymnasien von Rio Grande do Sul und Santa Catarina und ist heute unser Beobachter und Kommentator in Berlin für die Radiosendung AHAI – Die Deutsche Stunde der Gemeinden und Kolumnist bei www.brasilalemanha.com.br.
E-Mail: henning@fuelbier.de

 



Comentários

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Ddsfs 04/05/2018, às 04:58

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lui anna 04/09/2017, às 12:04

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cbROzAu1x6 28/01/2014, às 20:37

Te lo he dicho otras veces, es imposible que puaeds leer y comentar tantos libros a una media de dos diarios, asi que cual es el motivo de tanto comentario? , la verdad es que abrumas a las personas. Quizas se te esta despertando un pelin de orgullo?. o Afan de protagonismo? Cuidate http://eklykvmg.com [url=http://azgizzjn.com]azgizzjn[/url] [link=http://vwrtviqqzic.com]vwrtviqqzic[/link]

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Hn9ZuPZTLG3M 11/01/2014, às 00:03

Hallo Frau Aigner,wem dienen Sie eclnetgiih? Gewe4hlt wurden Sie vom Volk!Also dienen Sie bitte nicht le4nger einer Lobby von skrupellosen Giftkf6chen, sondern machen Sie die Arbeit, ffcr die Sie ins Amt gerufen wurden!Es geht nicht um ein paar Bienen, um die geht es natfcrlich auch, es geht um unsere Zukunft. Und dabei meine ich mit unsere\' werde prime4r Ihre oder meine, diese ist ehrlich gesagt sowas von unwesentlich, dass jedes Wort darfcber Vergeudung we4re. Nein, es geht um die Zukunft unserer Kinder!Ihrgendwann wird ein Tag kommen, da sind Sie sicher nicht mehr in Ihrem Amt. Sie werden dann schon ziemlich alt sein und Sie werden von der Pension leben, fcber deren Beschaffenheit wir hier nun aucch nicht reden werden, sagen wir einfach, Sie werden gut davon leben, weit besser, als viele andere Menschen dieses Landes, die ihr Leben schwer und ehrlich gearbeitet haben. Sie werden, obwohl es Ihnen besser geht als die meisten, sehen, was aus dieser Erde geworden i

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OodSysry 09/01/2014, às 19:36

Die Imker nutzen das uncagublilh grodfe Fortpflanzungspotenzial der Biene, um diese Verluste auszugleichen. Ich persf6nlich werde meine Vf6lkerzahl durch Ablegerbildung in der kommenden Saison fast verdoppeln. Wenn ich im ne4chsten Winter starke Verluste he4tte, kann ich sie so ausgleichen wenn sich die Verluste in Grenzen halten, verkaufe ich Vf6lker an Imker, die weniger Glfcck hatten. Solange wir das schaffen, kf6nnen wir einen Vorsprung halten. Doch wie lange noch ?Sicher ist die Varroa eines der Hauptprobleme. Bzw. die Krankheiten (Viren, Bakterien), die durch die Milbe fcbertragen werden. Zuse4tzlich ist der Bien (das Bienenvolk) durch den Befall auch noch in seiner Abwehrkraft gegen diese Krankheiten geschwe4cht. Wenn nun die Winterbrut auch noch mit Bienenbrot (eingelagertem Pollen), der mit Neonicotinoiden belastet ist, geffcttert wird kommt ein weiterer Faktor, der die Tiere schwe4cht hinzu. Der Bien hat viele Feinde in der Natur, mit denen er fertig wird. Das hat er in Millionen Jahren bewiesen.


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